Ausgewähltes Thema: Hydration-Tipps für jede Jahreszeit in den Bergen. Zwischen Gipfelwind und Talnebel entscheidet kluge Flüssigkeitszufuhr über Energie, Sicherheit und Laune. Lass dich inspirieren, diskutiere mit uns und abonniere, wenn dich Bergmomente genauso durstig machen wie uns.

Warum Höhe durstig macht

Dünne Luft, trockene Atemwege

Auf 2.500 Metern enthält die Luft deutlich weniger Feuchtigkeit. Bei jedem Atemzug befeuchtet dein Körper die trockene Luft und verliert dadurch Wasser. Weil Schweiß schneller verdunstet, täuscht dich zudem das Gefühl, gar nicht viel zu schwitzen.

Höhen-Diurese verstehen

In der Höhe steigt zu Beginn oft die Urinproduktion, weil dein Körper Sauerstoff knapper wahrnimmt und hormonell reagiert. Du musst häufiger auf die Toilette, obwohl du eigentlich mehr trinken solltest. Plane das ein und fülle konsequent nach.

Der Schweiß verschwindet — aber nicht der Wasserverlust

Wind und geringe Luftfeuchte lassen Schweiß sofort verdunsten. Dadurch fehlt das nasse Warnsignal auf der Haut. Bleib trotzdem bei regelmäßigen Schlucken und nutze Erinnerungen am Telefon oder an deiner Uhr, damit das Trinken nicht untergeht.

Frühling: Auftakt zur Saison der klaren Bäche

Auch klares Wasser kann Keime, Sedimente und Tierexkremente enthalten. Filtere oder desinfiziere Schmelzwasser stets, bevor du deine Flaschen füllst. Ein kurzer Stopp mit Filter spart später Bauchgrummeln und hält dich leistungsfähig bis zum Gipfel.

Frühling: Auftakt zur Saison der klaren Bäche

Wenn Sonne und Wind sich abwechseln, schwankst du zwischen Salzverlust und Kältefrösteln. Eine Prise Salz oder ein mildes Elektrolytgetränk stabilisieren Aufnahme und Appetit. Probiere zitronige Tabs, die leicht schmecken und deinen Magen nicht belasten.

Frühling: Auftakt zur Saison der klaren Bäche

Setze dir Trinkmarken: alle zwanzig Minuten fünf bis zehn Schlucke. Koppel das Ritual an Wegweiser, Fotopausen oder den nächsten Serpentinenwechsel. So füllt sich die Flasche kontrolliert, und du kommst ohne Durststress in der Saison an.

Frühling: Auftakt zur Saison der klaren Bäche

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Sommer: Hitze, Höhenmeter, Hyponatriämie vermeiden

Starte früh, trinke in kühlen Fenstern und suche gezielt Schattenplätze. Nimm pro Stunde eine grobe Menge von 400–800 Millilitern als Richtwert, passe aber nach Schweißrate, Tempo und Rucksackgewicht an. Höre auf Durst, aber denke voraus.

Sommer: Hitze, Höhenmeter, Hyponatriämie vermeiden

Bei langen Anstiegen schwitzt du Natrium aus. Ohne Nachschub kann Hyponatriämie entstehen, selbst wenn du viel trinkst. Salzige Snacks, Brühe oder Elektrolyt-Kapseln beugen vor. Beobachte Kribbeln, Kopfschmerz, Übelkeit und reduziere Wasser ohne Salz.

Winter: Wenn Wasser zu Eis wird

Drehe die Flasche kopfüber ins Fach, damit der Deckel nicht zufriert. Blase nach jedem Schluck Luft in den Trinkschlauch zurück. Nutze Neoprenhüllen und verstaue die Trinkblase körpernah. Kleine Gewohnheiten retten im Sturm große Mengen Flüssigkeit.

Winter: Wenn Wasser zu Eis wird

Schnee liefert Volumen, aber kaum Mineralien. Mische etwas Wasser zu Beginn in den Topf, um Anbrennen zu vermeiden, und ergänze Elektrolyte. Plane die Zeit! Warte nicht bis zum Durst, sondern bereite früh am Biwak eine Thermoskanne vor.
Familientour mit Kindern
Kinder trinken lieber, wenn das Getränk schmeckt und sichtbar ist. Bunte Flaschen, lauwarme Tees und kleine Schluckspiele helfen. Plane häufige Stopps, erzähle Geschichten am Bach und lass sie selbst filtern, um Neugier in Trinkmotivation zu verwandeln.
Vier Pfoten, viel Durst
Hunde überhitzen schneller, weil sie vor allem hecheln. Packe faltbare Näpfe ein, biete regelmäßig Wasser an und meide schaumige Gletscherbäche. Beobachte Pfotenpads und Energie. Teile Erfahrungen in den Kommentaren, damit mehr Teams sicher unterwegs sind.
Trailrunner und Höhenrekorde
Bei Tempo zählt Zugriff. Setze auf Softflasks vorne, salzige Gels und klare Intervalle. Wiegen vor und nach der Einheit zeigt deine Schweißrate. Teile deine Zahlen anonym, damit wir gemeinsam Richtwerte für verschiedene Höhenprofile zusammenstellen.
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